Ad-hoc-Berichterstattung (oder Ad-hoc-Reporting) ist eine Methode der Geschäftsanalytik, mit der sich maßgeschneiderte Berichte für ganz gezielte, einmalige Fragen erstellen lassen. Anders als bei regelmäßigen Standardberichten werden diese Auswertungen meist von den Fachabteilungen selbst erstellt. So erhalten die Mitarbeiter schnelle Antworten, ohne auf die IT-Abteilung oder Datenanalysten warten zu müssen. Dieses Selbstbedienungsverfahren hilft den Beschäftigten, bei aktuellen Fragen rasch datengestützte Entscheidungen zu treffen.
Diese Art der Berichterstattung ist äußerst flexibel und ermöglicht es den Nutzern, sofort maßgeschneiderte Berichte zu erstellen. Dank dieser Schnelligkeit können Teams direkt auf spezielle geschäftliche Fragen reagieren, was rasche und sachliche Entscheidungen erleichtert. Die Mitarbeiter greifen genau dann auf aktuelle Daten zu, wenn sie diese benötigen, anstatt auf den nächsten turnusmäßigen Bericht warten zu müssen.
Da die Mitarbeiter die Berichte selbst erstellen können, stärkt dies die Eigenverantwortung im gesamten Unternehmen – unabhängig vom technischen Vorwissen des Einzelnen. Zudem entlastet es die IT und die Datenanalysten, sodass diese sich auf strategisch wichtige Aufgaben konzentrieren können. Das fördert letztlich eine Zusammenarbeit, die sich stärker an Zahlen und Fakten orientiert.
Werkzeuge für die Ad-hoc-Berichterstattung sind in der Regel benutzerfreundlich und so aufgebaut, dass Anwender die gewünschten Erkenntnisse direkt selbst abrufen können. Diese Softwarelösungen führen verschiedene Datenquellen zusammen und bieten einfache Funktionen, damit auch Mitarbeiter ohne IT-Spezialwissen Daten mühelos auswerten können.
Obwohl die Begriffe Ad-hoc-Berichterstattung und Selbstbedienungs-Berichterstattung (Self-Service) oft synonym verwendet werden, setzen sie in der Unternehmensanalyse leicht unterschiedliche Schwerpunkte.


