Die Abschreibung (Amortisation) ist ein Verfahren im Rechnungswesen, um die Anschaffungskosten eines immateriellen Vermögenswertes über dessen Nutzungsdauer zu verteilen. Zudem bezeichnet sie die Tilgung eines Kredits durch regelmäßige Zahlungen. Bei immateriellen Werten wie Patenten oder Urheberrechten werden die Kosten schrittweise verbucht, um den tatsächlichen Wertverzehr im Laufe der Zeit abzubilden. Bei Krediten, wie etwa Immobiliendarlehen, bedeutet dies gleichmäßige Zahlungen, die sowohl Tilgung als auch Zinsen abdecken und so die Gesamtschuld kontinuierlich verringern.
Diese Vorgehensweise ist für eine solide Finanzplanung von Unternehmen und Privatpersonen unverzichtbar. Sie bietet eine klare Struktur für die Verwaltung von Investitionskosten und Schuldenrückzahlungen, was zu mehr wirtschaftlicher Sicherheit und besseren unternehmerischen Entscheidungen beiträgt.
Tilgungspläne können flexibel für verschiedene finanzielle Situationen und Vermögenswerte gestaltet werden. Die Berechnungsmethoden für die Raten sind unterschiedlich, um sich dem laufenden Geldeingang von Kreditnehmern oder den Buchhaltungsregeln von Betrieben anzupassen.
Obwohl sowohl die Abschreibung auf immaterielle Werte (Amortisation) als auch die Abschreibung auf Sachanlagen (Abschreibung) die Kosten eines Vermögenswertes über die Zeit verteilen, gelten sie für unterschiedliche Wirtschaftsgüter und folgen eigenen Buchhaltungsregeln.
Die Abschreibung von immateriellen Vermögenswerten beeinflusst den Cashflow indirekt, da sie den steuerpflichtigen Gewinn und das ausgewiesene Ergebnis verändert.


