Stapelverarbeitung

Die Stapelverarbeitung (oft auch Batch-Verarbeitung genannt) ist ein computergestütztes Verfahren, um große Mengen an wiederkehrenden Datenaufgaben automatisch zu festgelegten Zeiten abzuarbeiten. Dazu gehören beispielsweise Datensicherungen, das Filtern oder das Sortieren von Informationen. Diese Aufgaben werden meist dann ausgeführt, wenn die Systeme wenig ausgelastet sind, um die Hardware optimal zu nutzen. Da hierbei kein manueller Eingriff nötig ist, lassen sich Routineaufgaben effizienter erledigen und die IT-Systeme werden spürbar entlastet.

Dieses Verfahren ist in vielen Branchen weit verbreitet und vielseitig einsetzbar. Im Gegensatz zur Echtzeitverarbeitung, die für eine sofortige Datenverarbeitung ausgelegt ist, eignet sich die Stapelverarbeitung ideal für große Datenmengen, die nicht sofort bearbeitet werden müssen – wie etwa bei der Kreditkartenabrechnung, im allgemeinen Bankverkehr oder beim zeitversetzten E-Mail-Versand. Die wesentlichen Vorteile liegen in geringeren Kosten, höherer Effizienz und einem minimierten Personalaufwand.

Auf der anderen Seite ist die Echtzeitverarbeitung überall dort unverzichtbar, wo es auf jede Sekunde ankommt – beispielsweise bei der Überwachung von Aktienkursen, der automatischen Betrugserkennung im Zahlungsverkehr oder in der Flugsicherung. Während dieses Verfahren eine fortlaufende Analyse und sofortige Reaktionen ermöglicht, ist es in der Regel deutlich ressourcenintensiver und mit höheren Kosten verbunden.

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