Geschäftsprozessmanagement (Business Process Management – BPM) ist eine strukturierte Methode, um die Abläufe in einem Unternehmen zu verbessern. Durch das Analysieren, Gestalten, Umsetzen und Überwachen von Prozessen soll die Effizienz und Wirksamkeit im Betrieb gesteigert werden. BPM hilft dabei, Arbeitsabläufe zu vereinfachen und zu automatisieren. Das führt zu geringeren Kosten, höherer Produktivität und einer besseren Gesamtleistung in verschiedenen Branchen wie etwa dem Finanzwesen, der Gesundheitswirtschaft oder der Fertigungsindustrie.
Wenn Sie mit dem Geschäftsprozessmanagement starten, sollten Sie typische Fehler kennen, die den Erfolg behindern können. Das Vermeiden dieser Fehler sorgt für eine reibungslosere Einführung von BPM und führt zu besseren Ergebnissen für Ihr Unternehmen.
BPM-Systeme und -Software sind entscheidend für das Vereinfachen und Automatisieren von Abläufen. Zu den aktuellen Trends bei BPM-Werkzeugen gehören intelligente Softwaresysteme (iBPMS), die Erstellung von Anwendungen mit wenig oder gar keinem Programmieraufwand (Low-Code/No-Code) sowie die Verbindung von robotergestützter Prozessautomatisierung (RPA) mit BPM. Diese Programme bieten verschiedene Funktionen zur Verknüpfung wie etwa die Prozessanalyse (Process Mining), standardisierte Werkzeuge zur Prozessdarstellung (BPMN), Workflow-Systeme und Regelwerke (Business Rules Engines).
Zukünftige Entwicklungen bei BPM-Werkzeugen und -Systemen werden sich voraussichtlich darauf konzentrieren, die Nutzung für alle Mitarbeiter im Unternehmen zu erleichtern (durch Software für Laienentwickler), die intelligente Prozessautomatisierung durch Künstliche Intelligenz und maschinelles Lernen auszubauen sowie eine anpassungsfähige Prozessgestaltung für schnelle, fortlaufende Verbesserungen zu ermöglichen. Zudem werden Neuerungen bei der Prozessdarstellung und -simulation, der Einsatz von generativer KI zur Neugestaltung von Abläufen und die Verbindung von BPM mit KI-Lösungen die fortlaufende Weiterentwicklung von Unternehmen vorantreiben.


