Eine Provision ist eine Form der leistungsbezogenen Vergütung, die Mitarbeitern nach Erfüllung einer bestimmten Aufgabe gezahlt wird. Meistens ist dies der Verkauf einer festgelegten Menge an Produkten oder Dienstleistungen. Sie wird in der Regel als Prozentsatz des Gesamtumsatzes berechnet und koppelt das Einkommen direkt an den Erfolg im Beruf. Dieses Vergütungsmodell soll Mitarbeiter motivieren, gesteckte Ziele zu erreichen und die eigene Leistung zu steigern.
Der Begriff „Provision“ leitet sich vom lateinischen Wort für „Vorsorge“ oder „Vorsicht“ ab. Er bürgerte sich im Handel ein, um die Gebühr oder Vergütung für einen Geschäftsabschluss oder eine Vermittlung zu beschreiben.
Diese Idee, eine bestimmte Aufgabe zu belohnen, entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einer gängigen Zahlungsmethode für erfolgreiche Geschäfte. Das Modell verbreitete sich rasch im Handel und Vertrieb, da es eine direkte Verbindung zwischen Leistung und Bezahlung herstellte. Dieses Prinzip schuf ein starkes Anreizsystem, das auch heute noch in der Wirtschaft unverzichtbar ist.
Provisionsregeln sind so gestaltet, dass sie ein bestimmtes Verkaufsverhalten fördern und zu den Zielen des Unternehmens passen. Sie reichen von einfachen, festen Sätzen bis hin zu komplexeren Modellen, die überdurchschnittliche Leistungen besonders belohnen.
Obwohl im Englischen die Begriffe „commission“ (Provision oder Ausschuss) und „committee“ (Ausschuss) ähnlich klingen, haben sie im deutschen Geschäftsalltag völlig unterschiedliche Bedeutungen.


