Git ist ein dezentrales System zur Versionsverwaltung, das Dateiänderungen erfasst. Es wird vor allem eingesetzt, um den Quellcode bei der Zusammenarbeit an Softwareprojekten zu verwalten. Das System erleichtert die Abstimmung zwischen mehreren Entwicklern und zeichnet die gesamte Historie der Änderungen lückenlos auf. Dabei ist es auf Schnelligkeit, Datensicherheit und die Unterstützung verteilter, nicht-linearer Arbeitsabläufe ausgelegt.
Die Befehle in Git werden über die Befehlszeile eingegeben, um mit einem Projektarchiv (Repository) zu arbeiten. Obwohl es sehr viele Befehle gibt, wird im Alltag meist nur eine kleine Auswahl genutzt, um den Projektverlauf zu organisieren und im Team zusammenzuarbeiten. Diese grundlegenden Befehle bilden die Basis für fast alle Arbeitsabläufe in Git.
Schreiben Sie verständliche und aussagekräftige Änderungshinweise (Commit-Nachrichten). Erklären Sie darin vor allem das „Warum“ einer Änderung und nicht nur das „Was“. Nutzen Sie in der Betreffzeile die Befehlsform, also zum Beispiel „Funktion hinzufügen“ statt „Funktion hinzugefügt“. Diese Gewohnheit sorgt für eine übersichtliche und nachvollziehbare Historie.
Achten Sie darauf, dass Ihre Änderungen (Commits) klein und in sich geschlossen sind. Jede Änderung sollte nur eine einzige logische Anpassung umfassen. Das vereinfacht die Code-Überprüfung, erleichtert die Fehlersuche und macht es einfacher, Änderungen bei Bedarf wieder rückgängig zu machen. Entwickeln Sie neue Funktionen oder Fehlerbehebungen immer in eigenen Arbeitsbereichen (Branches), um die Hauptversion stabil zu halten.
Obwohl Git und GitHub oft zusammen genutzt werden, erfüllen sie unterschiedliche, sich ergänzende Aufgaben im gesamten Ablauf der Softwareentwicklung.


