Vom Eigenmarkenvertrieb spricht man, wenn ein Unternehmen Produkte, die von einem Drittanbieter hergestellt wurden, unter dem eigenen Markennamen vertreibt. Bei dieser Vereinbarung bestimmt in der Regel das Handelsunternehmen die Eigenschaften des Produkts, den Markenauftritt sowie die Werbestrategie, während der Partner die eigentliche Produktion übernimmt. Diese Artikel werden ausschließlich vom Händler vertrieben, oft als günstige Handelsmarken, die in Konkurrenz zu bekannten Herstellermarken stehen.
Dieser Ansatz bietet Unternehmen erhebliche Vorteile. So behalten Sie die volle Kontrolle über Gestaltung, Marke und Preisgestaltung des Produkts, was zu besseren Gewinnspannen führt. Durch das Angebot einzigartiger Produkte können sich Unternehmen von Wettbewerbern abheben und eine starke Kundenbindung aufbauen. Zudem bietet dieses Modell die Flexibilität, zügig auf Marktveränderungen zu reagieren.
Dieser Leitfaden zeigt Ihnen, wie Sie Ihre eigene Produktlinie im Eigenmarkenvertrieb aufbauen.
Auch wenn die Begriffe oft synonym verwendet werden: Der Vertrieb von Eigenmarken und der Vertrieb von ungelabelter Handelsware bedienen unterschiedliche geschäftliche Anforderungen.
Dieser Ansatz bringt jedoch auch besondere Herausforderungen mit sich. Betriebe müssen die Abhängigkeit von externen Herstellern steuern, was zu Verzögerungen bei der Produktion oder zu Problemen bei der Qualitätssicherung führen kann. Darüber hinaus erfordert der Aufbau einer neuen Marke von Grund auf erhebliche Investitionen und viel Einsatz, um das Vertrauen der Kunden zu gewinnen.


