„Smile and Dial“ (lächeln und wählen) ist eine Vertriebsmethode, bei der eine Vielzahl von unaufgeforderten Werbeanrufen bei potenziellen Kunden getätigt wird, während der Mitarbeiter eine positive und energische Haltung bewahrt. Der Begriff geht auf die Idee zurück, dass man beim Telefonieren lächeln sollte, um dem Gegenüber Begeisterung zu vermitteln. Obwohl diese Methode im klassischen Telefonvertrieb weit verbreitet ist, kann der Begriff aufgrund seiner Verbindung mit aggressivem Verkaufen auch negative Gefühle wecken.
Diese Methode wurde mit dem Aufkommen des Telefonmarketings besonders im Finanzsektor populär. Unternehmen nutzten sie, um über Telefonlisten schnell sehr viele potenzielle Kunden zu erreichen. Ziel dieser Massenansprache war es, auf schnellem Weg neue Geschäftschancen und Kundenkontakte zu gewinnen.
Im Laufe der Zeit geriet die Technik jedoch in den Ruf, mit hohem Druck zu arbeiten und mit unseriösen Verkaufsmethoden (sogenannten „Boiler Rooms“) in Verbindung zu stehen. Dies führte zu einem schlechten Ruf in der Öffentlichkeit und zu strengen gesetzlichen Vorschriften. Verbraucherschutzmaßnahmen, wie etwa Werbesperrlisten, wurden eingeführt, um diese aufdringlichen Praktiken einzudämmen.
Obwohl die Methode schon lange existiert, halten sich viele Mythen hartnäckig. Diese vermitteln oft ein falsches Bild vom modernen Telefonvertrieb und können Teams daran hindern, die Methode sinnvoll einzusetzen. Zu den bekanntesten Missverständnissen gehören:
Obwohl beide Methoden auf den aktiven Kundenkontakt abzielen, unterscheiden sie sich grundlegend in ihrer Vorgehensweise und Umsetzung.


