Als Kontaktpunkte (engl. „Touches“) bezeichnet man die verschiedenen Interaktionen, die ein Unternehmen im Zuge seiner aktiven Kundengewinnung mit einem potenziellen Kunden herstellt. Diese Kontaktaufnahmen können über unterschiedliche Kanäle wie E-Mails, Telefonate oder Nachrichten in sozialen Netzwerken erfolgen. dein Ziel ist es stets, eine Beziehung aufzubauen und den Interessenten schrittweise zum Kauf zu führen.
Der Begriff „touch“ (deutsch: Berührung, Kontakt) hat historische Wurzeln, die im Englischen bis ins 13. und 14. Jahrhundert zurückreichen. Er leitet sich vom vulgärlatinischen Wort „*toccare“ ab, was so viel wie klopfen oder schlagen bedeutet, und gelangte über das Altfranzösische ins Englische. Man nimmt an, dass der Ursprung des Wortes lautmalerisch ist und das Geräusch eines leisen Klopfens nachahmt.
Ursprünglich beschrieb das Wort einen rein körperlichen Kontakt. Im Laufe der Zeit weitete sich die Bedeutung jedoch aus und schloss auch übertragenen Einfluss und geistige Berührungspunkte ein. Dieser sprachliche Wandel führte schließlich zur heutigen Bedeutung im Geschäftsleben, wo darunter jede Form der gezielten Kundenansprache verstanden wird.
In modernen Vertriebsstrategien sind diese Kontaktpunkte unverzichtbare Maßnahmen, um das Interesse von potenziellen Kunden zu wecken. Die strategisch geplanten Interaktionen erfüllen dabei ganz unterschiedliche Aufgaben – von der ersten Kontaktaufnahme bis hin zum erfolgreichen Vertragsabschluss bilden sie das Herzstück des gesamten Verkaufsprozesses.
Obwohl sowohl direkte Kontaktpunkte als auch die bloße Marken-Sichtbarkeit wichtig für die Kundengewinnung sind, erfüllen sie im Vertrieb und Marketing jeweils eigene strategische Aufgaben.


