Die Einhaltung der DSGVO bedeutet, dass die Vorgaben der Datenschutz-Grundverordnung der EU zum Datenschutz und zur Datensicherheit erfüllt werden. Unternehmen, die personenbezogene Daten von Bürgern aus der EU verarbeiten, müssen ihre gesetzlichen Pflichten bei der Erfassung, Verwaltung und dem Schutz dieser Daten einhalten. Die Verordnung nennt wichtige Grundsätze wie Rechtmäßigkeit, Datenminimierung und Rechenschaftspflicht, die bei jeder Datenverarbeitung im Mittelpunkt stehen sollten.
Die DSGVO stützt sich auf sieben Grundprinzipien für den Umgang mit personenbezogenen Daten. Diese Prinzipien verlangen, dass die Datenverarbeitung rechtmäßig, nachvollziehbar und transparent erfolgt. Zudem sind Unternehmen verpflichtet, Daten nur für festgelegte Zwecke und nur im unbedingt erforderlichen Umfang zu sammeln – dieses Prinzip wird auch als Datensparsamkeit bezeichnet.
Darüber hinaus müssen Daten sachlich richtig sein und dürfen nur so lange wie nötig gespeichert werden. Die Prinzipien der Integrität und Vertraulichkeit erfordern zudem starke Sicherheitsmaßnahmen. Schließlich verpflichtet die Rechenschaftspflicht die Unternehmen dazu, die Einhaltung dieser Vorgaben auch nachweisen zu können.
Dies beschreibt die ersten Schritte, die du auf dem Weg zur Einhaltung der rechtlichen Vorgaben gehen kannst.
Obwohl sie häufig zusammen genannt werden, haben diese beiden rechtlichen Regelwerke jeweils eigene Anwendungsbereiche und Schwerpunkte.


